Plattformrichtlinien
Stand: 24. Juni 2026
Diese Richtlinien gelten verbindlich für MandateOS und ImmoNexa und ergänzen die AGB.
1. Professionelle und wahrheitsgemässe Nutzung
Nutzer dürfen nur richtige, aktuelle und geschäftlich berechtigte Angaben veröffentlichen. Inserate, Suchprofile, Rollen, Unternehmens- und Verifikationsangaben dürfen nicht irreführend sein.
2. Berechtigung an Inhalten und Personendaten
Objekte, Dokumente, Bilder, Kontakt- und Personendaten dürfen nur eingestellt oder geteilt werden, wenn die notwendigen Rechte und datenschutzrechtlichen Grundlagen bestehen.
3. Vertraulichkeit
Nicht öffentliche Objekt-, Käufer-, Deal-, Provisions- und Partnerinformationen dürfen nur für die konkrete Kooperation verwendet und nicht ohne Berechtigung weitergegeben werden.
4. Kommunikation und Verhalten
Belästigung, Diskriminierung, Täuschung, Spam, Drohungen, rechtswidrige Kontaktaufnahme und die Verbreitung schädlicher Inhalte sind untersagt. Kommunikation soll professionell und nachvollziehbar erfolgen.
5. Deal-Dokumentation und Umgehungsverbot
Geschäftsbeziehungen, die durch ein Plattformlisting, Suchprofil, Matching, eine Anfrage, Nachricht, Kontaktfreigabe oder sonstige Plattforminformation entstanden oder wesentlich gefördert wurden, müssen im vorgesehenen Deal-Prozess dokumentiert und als Abschluss gemeldet werden. Es ist untersagt, Kontakte oder Transaktionen ausserhalb der Plattform zu verlagern, zu verschleiern, über verbundene Personen abzuwickeln oder anders zu strukturieren, um Closing-Gebühren, Dokumentationspflichten oder Sicherheitsmechanismen zu umgehen.
6. Sicherheit
Zugangsdaten dürfen nicht geteilt, Sicherheitsmechanismen nicht umgangen und Daten nicht automatisiert ohne Erlaubnis ausgelesen werden. Verdächtige Zugriffe sind unverzüglich zu melden.
7. Meldungen, Prüfung und Massnahmen
Die Anbieterin darf bei konkreten Hinweisen Nachweise zu Berechtigung, Transaktionsverlauf und Provisionshöhe verlangen. Bei Verstössen kann sie Inhalte entfernen, Funktionen einschränken, Konten sperren, Gebühren abrechnen, die in den AGB vereinbarte Konventionalstrafe verlangen und weitere rechtliche Schritte ergreifen. Betroffene Nutzer erhalten, soweit angemessen und zulässig, Gelegenheit zur Stellungnahme.